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Unser Demenz-Wohnbereich

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Wir haben eine beschützende Wohngruppe für ältere Menschen mit Hirnleistungsstörungen eingerichtet. Sie bietet den Bewohnerinnen und Bewohnern mit mittelschweren und schweren demenziellen Erkrankungen Lebensraum im Rahmen der besonderen stationären Dementenbetreuung.

Die Wohngruppe verfügt über eine Wohnküche als zentralen Anlaufpunkt und Ort der Gruppenarbeit und Milieutherapie. Die Wohngruppe hat direkten Gartenanschluss mit eingefriedeten Wanderwegen zur Eigenaktivierung und zum Stressabbau. 

Darüber hinaus gibt es Angebote zur Orientierung, wie große Namensschilder und Uhren, Hinweistafeln, Kalender etc., 10-Minuten-Aktivierung (nach Franziska Stengl) im Rahmen der Tagesstrukturierung, die Vermittlung von Erfolgserlebnissen durch kreatives Gestalten sowie die therapeutische Arbeit mit Haustieren.

Das therapeutische Angebot dieser Gruppe orientiert sich an der Zielsetzung, den weiteren hirnorganischen Abbau zu verzögern.

Wir setzen dem Abbauprozess spezifische Fördermaßnahmen und Angebote entgegen. Dies geschieht mit der Überzeugung, dass

  • Verwirrtheit durch klare Strukturen zu bessern ist,
  • Verwirrtheit nicht aussichtslos ist,
  • verwirrte Menschen ein Recht auf Lebensfreude und  Lebensqualität haben,
  • verwirrte Menschen ein Recht auf soziale Einbindung haben.

Ziele und Inhalte unserer speziellen Betreuungsarbeit:

1. Wiedererlangung der Identität durch Rückgewinnung persönlicher Fähigkeiten,
2. Realität bewusst wahrnehmen durch realistische Augenblicke, die für den Demenzkranken sinnvoll und nachvollziehbar sind,
3. Selbstständigkeit wieder erlangen durch Rückgewinnung „verschütteter“ Ressourcen durch Übungen des Alltagslebens (z. B. Anzieh- und Waschtraining, Esstraining, Gebrauch von Geschirr und Bestecken),
4. Kommunikation und Interaktion durch Gemeinsamkeit erfahren. Leben in einer Gruppe von Menschen mit ähnlichen Einschränkungen,
5. Kommunikation gestalten bedeutet für uns Wahrnehmung nonverbaler Äußerungen und Signale und die Möglichkeit, offen über Gefühle und Impulse zu sprechen (Validation). Zur Erreichung dieser Gefühlsebene sind unsere Angebote auf Gemeinschaft ausgerichtet (gemeinsames Singen, Spielen, Musizieren, Tanzen, Essen und Trinken).
6. Reaktivierung der sinnlichen Wahrnehmung durch gezielte Förderung der Sinneseindrücke. Dazu benutzen wir Elemente der basalen Stimulation, wie zum Beispiel:

  • beruhigende oder anregende Waschungen
  • Anregung des Gleichgewichts
  • Anregung der Schwingungsempfindung
  • Anregung der Geschmacks- und Geruchsnerven
  • akustische und visuelle Anregungen